Volles Haus im Jugendhaus bei der Jahreshauptversammlung der Freundes des Karlsterns

Volles Haus im Jugendhaus bei der Jahreshauptversammlung der Freundes des Karlsterns

Auch dieses Jahr war die Jahreshauptversammlung der Freunde des Karlsterns wieder gut besucht. Im Jungendhaus Waldpforte begrüßte Vorsitzender Wolfgang Katzmarek die Gäste und gedachte zunächst 8 Verstorbener Mitglieder und auch der jungen Frau, die vor kurzem nicht unweit vom Karlstern getötet und von einer Spaziergängerin gefunden wurde, mit einer Schweigeminute.

14 Personen bekamen eine Urkunde für 10-jährige Mitgliedschaft im FDK. Ein Grußwort übernahm sodann der Bürgermeister für Bauen, Planung, Infrastruktur, Wohnungsbau, Verkehr und Sport Ralf Eisenhauer (SPD). Er würdigte die Wichtigkeit des Waldes und hob die Herausforderungen durch den Klimawandel hervor, die einen Waldumbau erforderlich machten. Leider seien die Absterbeerscheinungen stärker als befürchtet und die Haushaltlage habe sich verschlechtert, sodass die Mittel auch für Gefahrbaumfällungen begrenzt seien. Umso mehr betonte er die Wichtigkeit der Unterstützung durch die Freunde des Karlsterns durch die Werbung für den Erhalt des Waldes und dankte den Anwesenden dafür.

Katzmarek berichtete von einem erfreulichen Zuwachs von Mitgliedern. Man habe im Jahr 2006 mit 65 Mitgliedern angefangen und jetzt seien es schon über 400.

Kassier Jürgen Ludwig berichtete über den Stand der Finanzen, die sieben beschäftigten „1-€-Jobber“, einen Vorarbeiter und eine fest beschäftigte Frau. Beim Revisionsbericht durch Gründungsmitglied Arje Korn ergaben sich keinerlei Beanstandungen und der Vorstand konnte einstimmig entlastet werden.

Wolfgang Katzmarek berichtete weiterhin von der regelmäßigen Info durch den Mitgliederbrief und die Pressearbeit, der Homepage mit allen Terminen und den Auftritten bei Social Media.

Der Schwerpunkt der Arbeit liege bei der Müllbeseitigung, der Pflege der Gebäude, dem Ersatz der Wegeschilder, der Renovierung des Trimm-dich-Pfades und der Instandhaltung der Kneippanlage. Erwähnt wurde auch die neue Umzäunung der Bouleanlage am Karlstern. Katzmarek schaute mit Freude auf das Jahr 2025 mit dem Heringsessen, dem Frühlingsempfang, dem Hüttenfest, dem Bouletournier und der Malausstellung zurück. Neu dazugekommen seien im vergangenen Jahr die Historische Waldführung und das Buch zur Geschichte des Käfertaler Waldes, was beides durch Vorstandsmitglied Uwe Mauch entstanden sei und zur Aufnahme von immerhin 30 neuen Mitgliedern beigetragen habe.

Beim Weihnachtsbaumverkauf seien alle 450 Bäume restlos verkauft worden. Die Waldweihnacht habe einen Erlös von wunderbaren 700€ zusammengebracht, die freudestrahlend an die Sternsinger übergeben worden seien.

Auch Kooperationen waren ein Thema, so z.B. das Waldbaden, das alle vier Male ausgebucht gewesen sei, dann das beliebte Vorführ- und Verkaufsevent durch den Drechselclub Kurpfalz. Die eigentlich jährlich stattfindende Bilderausstellung des Regenbogen-Kindergartens habe 2025 leider ausfallen müssen.

Jetzt kamen die VetreterInnen der FDK-Gruppen zu Wort. Sowohl der einmal im Monat stattfindende Stammtisch als auch die Malgruppe, die sich jeden Dienstagvormittag treffe, stellten sich vor. Auch die beiden Nordic Walking-Gruppen, die sich dienstags um 9 Uhr (die etwas trainierteren Walker) und um 9:30 Uhr (die eher gemütlicheren) und freitags um 9 Uhr am Karlstern einfänden, freuten sich immer über Zuwachs. Alle Gruppen hatten über das Jahr verteilt Spenden gesammelt, die nun freudig an den Vorstand übergeben werden konnten.

Beim Ausblick bis Mai machte sich wegen folgender Veranstaltungen allgemeines Lächeln breit: am 12.04. die Matinee in der Gnadenkirche zum 20jährigen Bestehen des Vereins, am 19.05. das Hüttenfest am Vatertag, die nächste Historische Waldführung am 23.05. und das kommende Waldbaden am 31.05.

Mit dem Gefühl, wieder ein Jahr lang wirklich viel Gutes für den Erhalt dieses wichtigen Naherholungsgebietes gemeinschaftlich, sei es durch Spenden oder aktive Mithilfe, getan zu haben, verabschiedeten sich alle Anwesenden in den frühen Abend.

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